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Abschied von IndienIndien in sehr vielen Dingen eine Geduldsprobe. Die schoenen Seiten treten dann erst so richtig hervor, wenn man nicht mehr damit beschaeftigt ist, die Situation selbst zu sehen und sich damit zu
beschaeftigen, sondern damit, was man in ihr anfangen kann. Wie man es sich leichter machen kann. Ich habe viele sehr nette Menschen kennen gelernt, die eben nicht nur den Touri in einem sehen, also
den laufenden Geldbeutel. Sie haben durch die Informationen, die Aufmerksamkeit und durch die gemeinsame Zeit sehr viel in mir bewegt und mit Sicherheit auch veraendert. Sie haben gerne gegeben und
das ohne staendig die Hand hinzuhalten. Man hat sich eben ausgetauscht und Einfluss auf einander genommen und dadurch einen Prozess der Veraenderung auf verschiedenen Ebenen angestossen. Das ist, was
ich aus Indien und speziell aus Auroville mitnehmen werde. Antrieb fuer Veraenderung und Neues. Ich habe hier Indien light erlebt, denn die meiste Zeit ueber war ich natuerlich an Plaetzen, die auf
Tourismus ausgelegt waren. Wenn man Indien vielleicht hautnah erleben moechte, muss man eher in den Norden gehen. Aber fuer einen Greenhorn, wie mich war es die perfekte Eingewoehnung und ein guter
Einstieg. Empfehlen kann ich es vielen, aber bestimmt nicht jedem. Indien ist ein schoenes und abwechslungsreiches Land, aber man muss sich mit vielem arangieren. Es ist eben nur zum Teil reiner
Urlaub. Es verlangt einem vieles ab, aber man bekommt auch vieles zurueck. Und Indien veraendert ganz bestimmt und hinterlaesst seine Spuren.
Morgen werde ich die Heimreise antreten und das tue ich mit einem weinenden und lachenden Auge. Die Zeit war schoen, ereignisreich und abenteuerlich. Dennoch ist es fuer den Moment Zeit, nach
Hause zu gehen. Ich freue mich sehr, meine Freunde wieder zu sehen und meine Familie und natuerlich meine Freundin. Also bis bald wieder in Europa, Deutschland oder Oesterreich.
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